Nachhilfe - für rechenschwache Kinder der Weg in die Sackgasse

Übung macht den Meister, heißt es. Stimmt! Aber nicht immer. Dazu ein kurzer Blick ins Gehirn: Angelegte
neuronale Verknüpfungen werden durch das Üben gefestigt. Beispielsweise weiß man von herausragenden Pianisten,
dass sie wenigstens 10.000 Stunden geübt haben.

Und wie ist das beim Rechnen? Wenn ein Kind die richtige Strategie übt, wird das Rechnen sicherer und schneller.
Übt es jedoch eine schlechte oder gar falsche Strategie, dann festigen sich neuronale Verknüpfungen mit
schwerwiegenden Folgen:
die falsche Strategie automatisiert sich - und führt bei Schulkindern spätestens dann zu
Problemen, wenn die Strategie nicht mehr hilft: bei Textaufgaben und höherer Mathematik.

Übrigens:: Wöchentlich geben Eltern 15 Millionen für Nachhilfe aus. Die Hälfte aller Jungen und Mädchen plagt sich
mit Mathematik. Durch Nachhilfe oder stures Auswendiglernen jedoch werden Kinder mit Dyskalkulie unbemerkt überfordert
und kommen letztlich keinen Schritt weiter, da das Übel nicht bei der Wurzel gepackt wird.

Profitiert also ein Kind nicht genügend von Nachhilfe, ist dies ein weiteres Indiz für eine Dyskalkulie. Einen Schnelltest
für Zuhause per Post erhalten Sie hier: >>>
Diagnose-Unterlagen


© Winfried Mühlbauer 2005