Wie wir arbeiten



Der Weg zur Lösung

Wie eingangs erwähnt, ist eine Rechentherapie bei fehlendem Mengenverständnis nur dann
erfolgreich, wenn ein Verfahren gewählt wird, bei dem ein Abzählen nicht möglich
ist.


Daher muss ein Arbeitsmaterial folgende Kriterien erfüllen:


Es muss eine Menge darstellen, die nicht abgezählt werden kann
Es muss verschiedene Zahlenräume (beispielsweise bis 10, bis 12, bis 20, bis 100, bis 1000 usw.) abbilden
Es muss eine Relation zum Dezimalsystem erkennen lassen
Es muss Zusammenhänge der höheren Mathematik darstellen
Das, worüber gesprochen wird, muss ein Kind verstehen könn

Während der Therapie wird gesprochen von: schätzen, rate mal, jetzt spielen
wir mal Detektiv, wir machen ein Experiment, wir zaubern und Ähnliches.
Die
typische Sprache des Rechnens und der Mathematik wird weitestgehend vermieden.

Auf diese Art und Weise erkennt ein Kind zunächst nicht, das es rechnet. Vielmehr fühlt es
sich beim Experimentieren als Entdecker. Rechen- oder Lernblockaden werden so vermieden -
und das Kind hat plötzlich Spaß bei dem, was ihm sonst so verhasst ist.


© Winfried Mühlbauer 2005



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